Zuluftführung von Außen

Zulufteintritt in das Stallgebäude

Bei den Zuluftsystemen in das Stallgebäude gibt es verschiedene Varianten:

 

Zuluftelement im Giebeldreieck
Zuluft über die Traufe
Zuluft über Opti-Klima Wannen

Zuluftführung im Stall

Doppeldecke

Hierzu wird an den Binderuntergurt eine 40 mm starke Hartschaumdecke befestigt und 20 cm darunter eine 25 mm starke Hartschaumdecke. Diese untere Decke wird im Tierbereich mit Poren versehen und z. B. über den Kontrollgängen geschlossen ausgeführt.

 

Vorteile dieses Systems sind, dass keine Schmutzecken mehr bestehen, sondern eine ebene Stalldecke zur Verfügung steht. Zudem hat man keine Wärmeverluste mehr in den Dachraum, da nur die Zuluft über der unteren Decke angewärmt wird.


Schlitzdecke

Über dem Kontrollgang wird durch einen Schlitz Luft in das Abteil geführt. Die
frische Luft fällt nach unten und fließt dann langsam über die Buchtentrenn-
wand in die Bucht. Die Schlitzöffnungen werden je nach Kundenwunsch ent-
weder per Hand oder per Stellmotor geregelt.


Vorteile:

Große Abteiltiefen bis 25m sind möglich. Bei diesem System müssen die Spalten im Gang geschlossen sein, dass die Luft nicht sofort in den Güllekeller fällt. Wichtig ist außerdem, dass die Buchtenwände 90 cm hoch sind. Dieses bewirkt, dass die Luft langsam zu den Tieren kommt.


Lüftung über Schnüffelrohr

In der Sauenhaltung ermöglicht das Schnüffelrohr die gezielte Versorgung der Sau mit Frischluft, auch bei geringen Luftraten.

Somit ist für die Sau immer ein optimales Klima gewährleistet
und die Grundlage für gute tierische Leistungen gelegt.


Lüftung über Traufklappen

Bei Ställen, die in Dach/Decke Bauweise gebaut werden, wird
die Zuluft über Öffnungen an der Traufe ins Stallinnere geleitet.
Im Inneren sind regelbare Stellklappen angebracht, mit denen
die richtige Luftrate in Abhängigkeit von Jahreszeiten und Tier-
besatz eingestellt wird.

Die Stellklappen werden über einen Klimacomputer per Stellmo-
toren voll automatisch geregelt oder sind mechanisch zu verstellen.

Die Luft strömt an der Stalldecke entlang nach oben, fällt in der Stall-
mitte dann langsam nach unten, so dass eine stabile Luftwalze ent-
steht, die ein optimales Klima für die Tiere verspricht.


Zuluft über Unterflur Betriebsgang

Dass das Stallklima einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolg-
reiche Tierhaltung darstellt, ist unbestritten. Lüftungsfirmen versu-
chen auf vielfältige Weise die Problematik der enorm schwanken-
den Luftarten - zwischen kleinen Tieren im Winter und schlachtreif-
en im Hochsommer - in den Griff zu bekommen. In den letzten Jahr-
zehnten in denen sich die spezialisierten Schweineställe von Ein-
raum, bis hin zu verschieden großen Kamm- und Kammerställen
entwickelt hat, wurden auch vielfältige Zuluftsysteme entwickelt.
Von Zuluftkanälen mit Klappen und Porenplatten bis zur einfachen
Türlüftung kann alles bei passenden Raumabmessungen funktio-
nieren. Die gesammelten Erfahrungen zeigen, dass die Betriebs-
ganglüftung die einfachste und gleichzeitig auch die problemloseste Zuluftführung ist. Bei größer werdenden Abteilen, sind Türganglüftungen nicht mehr realisierbar und auch klassische Unterflur Betriebsganglüftungen stoßen an ihre Grenzen. Hier bietet sich die Modulbauweise ideal an. Indem man im Bereich des Kontrollgangs die Güllewannen auseinanderrückt erhält man quasi „kostenlos“ den Lüftungsquerschnitt für die Betriebsganglüftung. Mit dieser neuartigen Bauweise werden die Mehraufwendungen für großformatigen Fertigbau nicht nur durch schnelle Erstellung sondern auch durch Einsparung- en im Zuluftbereich so minimiert, dass die Erdspeicherwirkung des Opti-Klima-Stalles als Heizung im Winter und Kühlung im Sommer ohne nennenswerte Mehrkosten zu erreichen ist. Mit dem Kühleffekt die das Optiklimasystem mit sich bringt, lassen sich natürlich auch im Sauenbereich große Effekte erzielen.

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