Lösungen für die Zuchtschweinhaltung


Abferkelbuchten

Gerade Aufstallung

Mit der Entwicklung von Guß-Kunststoff-Kombiböden, die hinsichtlich Wohlbefinden der Muttersau und der Haltbarkeit Vorteile versprechen,
hat sich die Anordnung des Schutzbügel auf die gerade Abferkelbucht empfohlen. Der Korb ist mit dem Diagonalstand hinsichtlich Längen-
verstellbarkeit und Klappbarkeit baugleich. Den V2A-Trog gibt es in
fester und kippbarer Ausführung, um dort eine optimale Hygiene zu
erhalten.

Gerade Aufstallung mit Ferkelschutzbügel

Um Ferkelverluste durch Erdrücken zu vermeiden, wurde diese Bucht
mit einem beweglichen Schutzbügel ausgestattet. Dieser verhindert
ein schnelles “Fallenlassen” der Sau. Die Sau muss sich zuerst unter
den Bügel “arbeiten”, bevor sie dann entspannt auf der Seite liegt, wäh-
rend dessen haben die Ferkel Zeit auszuweichen.

Die hintere Türe des Käfigs ist mit einem Schnellverschlusssystem ver-
sehen, um bequem mit einem Handgriff zur Sau zu kommen. Die Tür
rastet in geöffneter Stellung wieder ein, so dass keine störenden Teile
in der Bucht herumstehen und den Betrieb stören. Diese Tür ist zu jedem Abferkelbuchtsystem erhältlich.

Diagonale Aufstallung

Dieses System hat folgende Vorteile:

Die Buchtenmaße können klein und kostengünstig ausgeführt werden.
Die Anordnung optimiert den notwendigen Platz bei der Geburt und für
das Ferkelnest. Der Stand verfügt über einen mehrfach längenverstell-
baren und aufschwenkbaren Käfig. Der Platz für die Sau kann optimiert
werden und Umstallarbeiten erfolgen zügig und stressfrei für Mensch
und Tier. Der Polyesterbetontrog kann mit einer Reinigungsöffnung ver-
sehen werden.

Der diagonal in die Abferkelbucht eingebaute Ferkelschutzkorb ist eine Entwicklung aus Zeiten der ganzperforierten Abferkelbuchten.

Freilauf-Abferkelbucht

Aus der Forderung nach Abferkelbuchten mit einer Bewegungsmöglich-
keit für die Sauen wurde die Freilauf-Abferkelbucht entwickelt. Sie vereint
trotz großzügiger Bemessung der Bucht (2m x 3m) eine geringe Entfer-
nung des Ferkelnestes vom Euter bei Fixierung der Sau mit einem größt-möglichen Bewegungsraum in offenem Zustand. Durch die Aufstellung mit
Kopf der Sau und Ferkelnest am Gang ist eine einfache Tierkontrolle gewährleistet.

Das Fixieren freilaufender Sauen ist durch die ergonomische Anordnung
der beweglichen Korbsegmente gefahrlos möglich. Außerdem bietet die
völlig neu konstruierte hintere Türe des Ferkelschutzkorbs eine gute
Zugänglichkeit bei der Geburt. Die umlaufenden Abweisbügel minimieren
die Ferkelverluste durch Erdrücken.

 


Klappstand

Mit dem Klappstand ist der Landwirt in der Lage, ganz flexibel den Anfor-
derungen der neuen Schweinehaltungsverordnung nachzukommen. Zu-
dem können aber die Vorzüge eines Kastenstandes genutzt werden, wenn
es um die Tierbehandlung geht. Der hintere Teil des Standes lässt sich
komplett nach oben klappen, woraufhin den Tieren wesentlich mehr Flä-
che zur Verfügung steht. Durch die offen geschnittene Form der Rückwand
des Standes ist auch Besamen problemlos möglich, so dass ein System
für den kompletten Deck- und Wartebereich vollkommen ausreicht. Dies
ermöglicht eine wesentliche Vereinfachung des Betriebsablaufs, da das aufwändige Umstallen zwischen diesen Bereichen entfällt.

 


Saloonstand

Mit der praktischen Einhandbedienung ist er sehr einfach zu gebrauchen.
Mit einem Griff hat man Sauen fixiert oder gibt ihnen Platz zum freien lauf-
en. Durch die zweigeteilte Rücktür ist dieser Stand bestens für Besam-
ungs- und Behandlungsarbeiten geeignet. Man kommt problemlos an die
Sau und hat genügend Platz zum Arbeiten und die Sau ist trotzdem fixiert.
Dies erleichtert die Arbeit und reduziert die Verletzungs- und Quetschge-
fahr für den Sauenhalter deutlich.

Wie auch den Klappstand gibt es diesen Stand sowohl für einen hochge-
setzten Edelstahltrog als auch in der Ausführung mit einem Polyesterbe-
tontrog.

Die Längenmaße des Standes betragen 2,05 m oder 2,30 m.

 


Eberbucht

 

Eber- und Jungsauenbucht

Die Eberbucht besteht aus einer verzinkten Konstruktion mit senkrechten Stäben, die ca. 1,25 m hoch sind. Die Tür wird mit einem Sicherheitsbol-
zen verriegelt, der von den Tieren nicht geöffnet werden kann.

 

Ebertüren

Damit der Eber beim Besamen immer an der richtigen Stelle steht, empfiehlt
sich die Ebertür, die bequem von der Rückseite der Sauenkastenstände ge- öffnet oder geschlossen werden kann. So wird ohne lästiges Hin- und Her-
laufen und Eber treiben eine optimale Stimulation der Sauen erreicht. Dies
spart Zeit und erhöht den Spaß an der Arbeit. Die Tür wird je nach Wunsch
des Landwirts individuell angebracht. Es gibt sie für alle Gillig + Keller Kas-
tenstände passend und ist auch kostengünstig nachrüstbar.

 


Hochgesetzter Edelstahltrog

Das Bild verdeutlicht, wie Sauen den Platz unter dem Trog nutzen.

 


Selbstriegelbucht

 

Der Kastenstand für die besonders tiergerechte Haltung von Sauen in
Gruppen. Dieser Stand ermöglicht ein stressfreies und geschütztes Fres-
sen durch Selbstverriegelungstechnik.

 

Maße:

Länge: 2,30 m
Breite in 3 verschiedenen Ausführungen:
1. 50 - 55 cm
2. 60 - 65 cm
3. 70 - 75 cm

Einfaches Anlernen und hohe Funktionssicherheit durch leicht zu bewe-
gende Türen und Trogklappen:

Die Sauen schieben die Trogklappe nach vorn, woraufhin sich die Türen
an der Rückseite des Standes zuziehen und verriegeln. Erst wenn die Sau
von innen gegen die Türe drückt wird der Stand wieder geöffnet. Das Fix-
ieren von einzelnen Tieren ist durch eine Zusatzverriegelung jederzeit
möglich.

Die neuen Vorschriften der Schweinehaltungsverordnung hinsichtlich der
Gruppenhaltung werden mit diesem Stand erfüllt. Gleichzeitig bieten sie einzelnen Tieren die Möglichkeit sich vor Attacken anderer Sauen zu schüt-
zen. Außerdem erlaubt die Fixiermöglichkeit eine gezielte Einzelbehandlung.
So steht gesunden und vitalen Sauengruppen nichts mehr im Weg.

Selbstriegelbucht Video

Freilauf-Abferkelbucht Video

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